Fashion Planung
Bedarfsplanung .
Bedarf_weiss
Die konsolidierten Teilpläne des Moduls Multichannel-Planung stellen die initiale Grundlage für die anschließende Bedarfsplanung dar. Um die Planungsgenauigkeit zu erhöhen, erfolgen regelmäßige Plan-Updates innerhalb eines integrierten rollierenden Forecastprozesses. Dabei werden die Planzahlen auf Basis der aktuellen Vororder- oder Abverkaufszahlen kontinuierlich der sich konkretisierenden Nachfrage angepasst.
Dieser rollierende Forecast ist zunächst die Basis für eine erste Grobplanung der benötigten Produktionskapazitäten und Materialbedarfe, die rechtzeitig bei den entsprechenden Lieferanten eingelastet werden müssen. Durch die Forecast-Updates erfolgt auch hier automatisch eine Anpassung an eine sich möglicherweise ändernde Nachfragesituation am Markt. Im Laufe der Zeit werden die Bedarfe konkreter und explizite Bestellungen sind erforderlich. Dazu werden die bisher ohne Größenebene geplanten Mengen anhand von clusterbasierten Größenkurven auf einzelne Größen heruntergebrochen.
Bestandteil des Moduls Bedarfsplanung sind zuverlässige Bestellvorschläge, die an die operativen ERP-Systeme zur Erstellung der Lieferantenbestellungen übertragen werden können. Den entsprechenden Nettobedarf und die jeweiligen optimalen Bestelltermine ermittelt die SDG-Lösung auf der Grundlage von tagesaktuellen Daten über verfügbare Lagerbestände, offene Lieferantenbestellungen und Kundenaufträge. Dies geschieht ausgehend von den bisher geplanten Bruttobedarfen unter Beachtung diverser Parameter (Mindestbestellmengen, optimale Bestellmengen, Verpackungseinheiten, Restbedarfen, alternativen Transportwegen, et cetera).
Im Rahmen der Limitplanung (Höchstlagerverfahren) können auf definierten Ebenen monetäre Einkaufsvolumen berechnet werden. Diese Volumina stellen den Bewegungsspielraum des zuständigen Einkäufers dar. Die zuvor beschriebenen Bestellvorschläge werden dem bestehenden Limit beziehungsweise verbleibenden OTB-Budget (OTB = Open-To-Buy) gegenübergestellt.